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Perfektionismus im Studium

Was ist Perfektionismus? Ist diese Eigenschaft im Studium vorteilhaft? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in diesem Artikel.

Ist Perfektionismus im Studium wichtig?

Einige halten Perfektionismus für positive Eigenschaft. Die anderen sind der Meinung, dass man über seinen eigenen Schatten nicht springen kann und setzen ihre Ziele realistisch. Dieses Thema wird sehr oft zur Diskussion gestellt und perfektionistische Lebensweise stößt immer häufiger auf Kritik. Tatsächlich sind die beiden Einsichten richtig. Im Grunde genommen, ist Perfektionismus im Studium sehr vorteilhaft, doch man muss keinen Missbrauch treiben und goldene Mitte finden. Bringst du diese Eigenschaft richtig zur Anwendung, leistest du einen wichtigen Beitrag in deine Studienleistungen.

Wer ist ein Perfektionist?

Perfektionisten sind ein besonderer Typ von Menschen. „Immer am besten sein“ ist ihr Lebensmotto. Sie wollen die beste Note für eine Kontrollarbeit bekommen, erlernen ein Thema so präzis wie möglich, erledigen eine Hausaufgabe perfekt. Sie wissen nicht, was Faulheit ist, sind verantwortungsvoll und arbeitsam. Perfektionisten sind in der Regel fleißige Studenten und zeichnen sich durch hohe Studienleistungen. Sie leiden ständig unter ihren seelischen Ansprüchen. Sie planen alles langfristig und hassen es, wenn etwas nicht dem Plan nach geht. Wenn etwas misslingt, haben sie ein starkes Schuldgefühl und halten ihren Misserfolg für unverzeihlich. Perfektionisten erstellen übermäßig Liste aller Art, um alles im Griff zu haben. Andere Menschen denken, dass sie ideell sind und keine Fehler begehen. Doch nicht  immer sieht alles so gut aus, wie es scheint.

Perfekt im Studium sein

Was dein Studium angeht, kann Perfektionismus dabei sehr behilflich sein. Bist du im Studium perfektionistisch, arbeitest du besser, lernst mehr und zeigst hohe Leistungen. Beginnst du ein neues Thema lernen, bist du eingestellt, es bis zum letzten Detail zu verstehen. Wenn du dich für eine Prüfung vorbereitest, bist du schon auf die beste Note gezielt. Mit Hilfe von Perfektionismus entdeckst du dein persönliches Potential in bestimmtem Fachgebiet und wirst ein guter Spezialist sein. Außerdem sind Perfektionisten auch in Studienorganisation am besten. Für wichtige Termine bereiten sie sich besonders sorgfältig und frühzeitig vor, so dass sie jedenfalls ein gutes Resultat erreichen. Außerdem wollen sie eine Aufgabe fehlerlos erledigen, deshalb überprüfen sie mehrmals, ob sie alles richtig geschafft haben. Mit dieser Gewohnheit wird es leichter Studienerfolg zu erreichen. Jetzt geben wir einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile von Perfektionismus.

Vorteile

  • Man wird beim Lernen motiviert.
  • Man zeigt Höchstleistungen
  • Man organisiert seine Arbeitszeit effizient
  • Man verbessert ständig seine Kenntnisse
  • Man hat hohe Ansprüche an sich selbst
  • Man ist verantwortlich und arbeitsam
  • Man ist nicht gleichgültig und nachlässig

Perfektionismus scheint eine ideelle Eigenschaft zu sein, mit deren Hilfe man ohne besonderen Arbeitsaufwand ausgezeichnete Resultate erreicht. Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Perfektionismus hat auch einige Nachteile und kann auf deine Leistungen sogar schädlich wirken.

Nachteile

Es ist nicht leicht, jedes Thema einer Vorlesung auswendig zu lernen, jedes Detail zu verstehen, alle Fachbücher zu lesen. Man kann nicht sowohl im Studium, als auch im Privatleben perfektionistisch bleiben. Es ist unmöglich, keine Fehler und Niederlagen während des Lebens zu haben. Perfektionismus kann auch negative Folgen für dich haben.

  • Man hat überforderte Erwartungen an sich selbst
  • Man leidet unter hohem Leistungsdruck
  • Man steht oft im Stress
  • Man hat Probleme mit Prioritätensetzung
  • Man hat Angst ein Versager zu sein
  • Wenn man sich auf jeden Misserfolg stark konzentriert, kann man sogar psychisch krank werden.

Fazit

Einerseits gehört Perfektionismus zur positiven Eigenschaften, aber andererseits kann er zur negativen Folgen führen. Streben nach Perfektion beeinflusst deine Persönlichkeit  und Gedanke. Perfektionismus im Studium hilft dir dabei, hohe Leistungen zu zeigen, Themen besser zu verstehen und sich besser auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Aber wenn du ein Qualitätsfanatiker wirst  und übertriebene Anforderungen an dich selbst stellst, gehst du mit deinem Perfektionismus nicht weit. Willst du gut im Studium sein und unter hohem Leistungsdruck nicht leiden, finde den goldenen Mittelweg: Entwickle deine perfektionistische Eigenschaften, lerne sie kontrollieren und lass dabei deine psychische Belastung nicht steigen!