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Stress und Studium – untrennbar

Hast du schon vergessen, wie toll es war, während der Schulferien viel Freizeit zu haben und sich im Schulalter gar keine Sorgen zu machen? Na klar, du bist Student und hast jetzt stressiges Studium. Dein Leben ist mit Vorlesungen und Seminaren vollgepackt. Du stehst vor endlosen Haus-, Projektarbeiten und Klausuren und verlierst allmählich die Hoffnung, dass es einmal leichter wird.

Das alles erzeugt viel Stress. Man will und darf eigentlich unter dem Druck nicht leben. Er kann zu physischen und psychischen Problemen führen. So riskiert man jeden Tag deprimiert und krank zu werden. Damit du Depression im Studium vermeidest, zeigen wir dir, wie du mit Stress am besten umgehen kannst.

Stress und seine Folgen

Seit Jahren hat man Stress und seine Folgen geforscht. Es ist nachgewiesen, dass man unter Leistungsdruck sogar an Herzrasen leiden kann. Stress verursacht Schlaf- und Essstörungen, körperliche Auslastung, Herz- und Magenkrankheiten u.a.m. Manchmal kann man diese Probleme selbst nicht lösen und muss ins Krankenhaus.

Gefahr besteht darin, dass diese inneren Vorgänge sich steuern nicht lassen. Man hat ein Stressreaktionsprogramm, das zur Stressbewältigung dient. Trotzdem sind psychische Stressoren, wie z.B. Prüfungen oder zwischenmenschliche Konflikte, sehr schwierig zu bekämpfen. Der körperliche Anspannungszustand bleibt bestehen.

Außer negativen Folgen hat Stress auch positive Wirkung. Der Körper schlägt bei Stress  Alarm, d.h. er arbeitet schneller. Atmung und Pulsschlag steigen, Hormone werden intensiv ausgeschüttet und die Muskulatur wird angespannt. Dadurch steigt die Leistungsfähigkeit. Diejenigen, die verschiedene Stresssituationen erfolgreich bewältigen, gewinnen sogar an Selbstvertrauen.

Balance ist wichtig

Obwohl es Vorteile von stressigen Situationen gibt, sind dabei die Anspannung und Entspannung wichtig. Man sollte zwischen Anstrengung und Erholungsphase wechseln und auf Energiereserven achten. Sie sind ohne Erholung nicht erneuerbar.

Alle Leute reagieren unterschiedlich auf Stress und Belastung. Was für den einen anregende Spannung ist, kann für den anderen eine Krankheit bedeuten. Alles hängt von der subjektiven Wahrnehmung und Bewertung der Herausforderung ab. Positive Einstufung eines Ereignisses ist die beste Stressresistenz.

Als Kraftquelle verwendet man Ruhe und Entspannungstechniken. Allererst sollte man mit Pausen arbeiten. Sport ist auch hilfreich. Man sollte sich gesund ernähren, gut schlafen und viel bewegen. Zu hohe Ansprüche führen auch zu stressigen Situationen. Machen Sie möglichst realistische Ziele und Aufgaben, die wirklich zu schaffen sind.

Kurzfristiger Stress schadet gar nicht. Wenn einer Stressphase eine Erholungsphase folgt, kommen Körper und Psyche schnell wieder ins Lot. Wenn es aber zur Dauerbelastung wird, sinkt dann die Toleranzgrenze, was bevorstehende Erschöpfung bis hin zu schweren Erkrankungen bedeutet.

Typisch stressig

Es gibt viele Anzeichen und Symptome von Stress. Man unterscheidet zwischen körperlichen und psychischen Anzeichen. Die ersteren, wie z.B. Nacken- und Kopfschmerzen, erhöhter Bluthochdruck usw., sind immer sichtbar. Gefährlicher sind aber psychische Erkrankungen. Oft bemerkt man gar nicht, dass Dauerstress viele Krankheiten auslöst.  Erfahrungsgemäß haben wir eine Liste der Symptome zusammengestellt, um Sie zu warnen:

Körperliche Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Verringerte Schmerztoleranz
  • Zyklusstörungen
  • Allergien
  • Essstörungen wie etwa Durchfall und Verstopfung, Magenschmerzen, Probleme mit Darmtrakt
  • Schwindel, Herzrasen, Atembeschwerden, Asthma
  • Schlechterer Verlauf von bereits bestehenden Krankheiten
  • Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen
  • Unkontrollierbare Zuckungen, Müdigkeit

Psychische Symptome:

  • Totale Erschöpfung
  • Burn-out
  • Depression
  • Fehlende Konzentration
  • Ständiges Grübeln
  • Entscheidungsschwäche
  • Beschwerde über Gedächtnis
  • Lustlosigkeit, Unzufriedenheit, deprimierte Stimmung
  • übermäßige Ängste
  • Missbrauch von Alkohol und anderen Drogen

In allen Fällen darf man Stressbelastung nicht unterschätzen. Je länger man unter Stress leidet, desto schlimmer können die Folgen sein. Weitgehend verbreitete Versuche der Stressbewältigung wie Rauchen, Alkohol und Tabletten verstärken die negativen gesundheitlichen Folgen zusätzlich.

Strategien gegen Stress

Man kann Erkrankungen verhindern, indem man mit Pausen arbeitet. Es wäre auch empfehlenswert, zwischen Arbeit und Hobby zu wechseln, etwas zur Entspannung und Abwechslung zu machen. Es gibt auch hilfreiche Atemübungen. Wenn Sie viel Freizeit haben, können Sie mehrmals pro Woche Yoga machen. Man kann rausgehen, Kaffeeklatsch mit Freunden veranstalten, Saunabesuch machen, ins Kino gehen – also etwas Positives im Alltag einplanen!

Beschäftigen Sie sich mit Zeitmanagement. Zu viele Dinge an einem Tag schafft niemand. Planen Sie Ihre Arbeitszeiten, Pausen und Entspannungen ganz genau ein. So könnten Sie Negatives vermeiden und Positives einbringen.