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Die akute Wohnungsnot: warum viele Studenten wohnen in Notwohnungen?

Heutzutage steigt die Konkurrenz um ein günstiges Zimmer überall in Deutschland zu finden. Besonders aktuell ist diese Situation in Berlin, weil die Hauptstadt einen Rekordwert mit 187.000 Studierenden erreicht. Bundesweit sind etwa 2,8 Millionen Studenten eingeschrieben – das sind 40.000 mehr als im Vorjahr und fast eine Million mehr als vor 10 Jahren.

Aber ein Angebot deckt die Nachfrage nicht, obwohl so viele Studentenwerke auf Bundesebene bauen. Es geht besonders um solches Viertel der Studierenden, das mit ungefähr 700 Euro pro Monat wohnt.

Studentenwohnheim als günstigste Alternative

Am Mittwoch bei der DSW-Jahresversammlung hat Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) gesagt, dass die Wahl der Wohnheimen nicht vom Einkommen abhängen darf. Er hat die Gewißheit,  dass es mehr bei der Unterbringung von Studenten erreicht werden kann. “Dafür sollte der Bund neue Wohnheim-Bauprogrammen erstellen”. In den nächsten 4 Jahren fordert man insgesamt 1,45 Milliarden Euro für Sanierung und Neubau der Studentenwohnheimen.

Aber die Wohnheime sind die beste und kostengünstige Alternative für Studierenden.  Deswegen ist die Nachfrage nach den Wohnheimen so hoch ist und ist es schwer für das Groß der Studenten ein Zimmer zu bekommen.

Ständige Wartezeit

Die Lage ist auch so angestrengt in anderen Studentenstädten. In Baden-Württemberg wurden mehr Plätze in den Wohnheimen zwar gebaut, doch geht es nicht so schnell voran. Rund 32.800 Plätze standen zur Verfügung am Ende 2014. Weitere 1300 Gebäude müssen bis zum Ende 2017 bereitstehen. Die Anzahl der Studentenwohnheimen muss jetzt auf die große Anfrage von Studenten ansteigen.

Zum Beispiel gibt es schon über 4700 Anfragen auf nur 1205 Plätze zum Semesterbeginn in Heidelberg. Vorerst stehen sogar 3800 Bewerber auf einer Warteliste in Stuttgart und etwa 1300 in Tübingen. Wegen großer Nachfrage müssen die Studierende an einigen Standorten mehr als ein halbes Jahr auf ihr Zimmer warten.

Höhere Mietkosten

Rund 192.000 Studierende leben in den 1700 Wohnheimen und ein Drittel ist ausländische Studenten. Über 9380 Wohnplätze gibt es nur in Berlin, aber die Wartelisten für ein Heim sind sehr lang in jeder deutschen Stadt. Andere Studenten suchen eine Unterkunft auf dem freien Markt, oder wenden sich an ihren Bekannten. Das Groß der ausländischen Studenten hat leider solche Möglichkeit nicht.  

Wie MMI (das Berliner Moses-Mendelssohn-Institut) sagt, sind die Preise für WG-Zimmer und die Wohnungen in den vergangenen Jahren gestiegen. Laut dem Unternehmen “Empirica” kostet eine Miete für ein WG-Zimmer etwa 361 Euro. Der Preis hängt von der Stadt ab, z. B. in München ist es ungefähr 550 Euro, in der Hauptstadt ist es etwa 410 Euro. Im Großen und Ganzen sind viele Zimmer teuer und die Studenten müssen fast die Hälfte ihres Einkommens für die Miete ausgeben.

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